counter Dies ist kein Liebeslied.
 

Montag, 11. Februar 2008

Wenn die Mühlen zu hart mahlen.

Ausbeuterei und Knochenschmerzen bewegen mich derzeit, teilweise durch anstrengende Bettgymnastik, mehr doch durch das zermürbende Gefühl zweieinhalb Wochen ohne Pause durchgearbeitet zu haben - ohne dass es jemand bemerkt, geschweige denn honoriert hätte, es ist zum Heulen. Doch es wird der Tag kommen, an dem entweder ein schwerer Stein (oder eine Flugzeugturbine) aus dem Nichts auf mich fällt und mich einfach erschlägt - noch im Sterben werde ich laut "DANKE" rufen und in der Gewissheit diese Welt verlassen, dass die Schinderei nun ein Ende hat!
Wahlweise würde ich mich auch freuen, vom Bus angefahren und schwerverletzt im Krankenhaus zu liegen und mitzubekommen, wie der ganze Kasten hier zusammenbricht - was für ein erhebendes Gefühl.
Da aber weder das eine noch das andere eintreten wird, beuge ich mein dickes Haupt und werde mich weiter mahlen lassen, bis nur noch Staub von mir übrig ist, dann kann mich ja der Wind forttragen, wenn er will.

Merde.

Samstag, 2. Februar 2008

Sich selbst im Weg stehen.

Es ist ein bedauerlicher Zustand, wenn man dazu neigt sich selbst und seinem Glück im Weg zu stehen.
Warum gibt es Dich und wieso bist Du so? Wieso klammerst Du mich an bestimmten Stellen Deines verfluchten Lebens einfach aus?
Ich stehe hier mit offenen Armen und einem großen Herzen und Du kommst nur um mir die Arme abzuschlagen, ein Klotz in mein Herz zu rammen und mich anschliessend zu vögeln, um mich dann wieder allein zu lassen, dabei könnte ich so glücklich sein - mit jemand anderen.
Jemand, der mich schätzt, liebt und bei mir sein will, jemand bei dem es kein vielleicht und wir müssen mal sehen gibt, jemand ganz besonderen. Nur fühle ich mich Dir verpflichtet und so wird mir das Herz bluten bis zu dem Tag an dem ich gar nichts mehr habe, weder Dich noch ihn.

Dienstag, 29. Januar 2008

Vielfraß...

... schön wenn man Probleme mit maßlosem Gefresse von Süßigkeiten oder dem überdurchschnittlichen Genuss von Alokohl kompensiert, dann bin ich nicht nur bald kugelrund, sondern habe auch eine schöne Leberzirrhose und bin dumm wie Bodenstroh - das sind doch spitzenmäßige Aussichten - was erwarte ich vom Leben mehr?

Hochachtungs ... voll. ELKE.

Arbeit zum Wegrennen, oder Hyänen haben ein schönes Leben.

Wie es ist, billige Dienstleistungskraft, Best girl und Mädchen für Alles in einem zu sein, und dazu noch miesest bezahlt, das weiss man ja inzwischen wie sich sowas eben anfühlt.
Das man aber der Sündenbock und Launenbändiger sein muss, das ist mir neu.
Getreu dem Motto: Fürs Anmeckern lassen, werde ich hier definitiv zu schlecht bezahlt. Also - Klappe halten oder ins Taschentuch schniefen, leider gilt letzteres eher für mich, als für alle anderen Personen in dieser Institution und so, musste ich heute leider, heulend und rauchend (ich weiss mittlerweile schon nicht mehr, was bei mir Priorität hat...) für zwei Stunden starrend und frierend auf einer Parkbank sitzen und mich fragen, ob es das alles wert ist.
Sollte man sich tatsächlich wegen ein paar Kleidungsstücken so verrückt machen lassen?
Es lohnt sich nicht und der Satz meiner werten Kollegin: Nach der ersten Assitenz hatte ich einen Nervenzusammenbruch schallt mir jetzt noch im Ohr, ich fange aber auch schnell an zu Heulen. Wie ätzend.
Ich meine, ich nähe weder Menschen die abrissenenen Beine an, noch tu ich sonst irgendwem was Gutes mit der Arbeit die ich da verrichte.

Depressionen sind was für Verlierer. Aber ich glaube mittlerweile, dass ich mich denen auch nicht mehr lange entziehen kann, vorallem, wenn das Leben so weitergeht bis bisher.

Wie macht man doch gleich nochmal den berühmten Strickknoten?

Ich will nicht mehr.

Sonntag, 27. Januar 2008

Hm, ja genau...

...Schnippchen schlagen ist wohl der beste Ausdruck dafür, wenn einer Frau im Leben etwas Gutes im doppelten Sinn widerfährt.
Tatsache ist doch: Entweder Frau hat alles oder nichts, oder eben wie jetzt gleich zwei "Dinge" auf einmal - "das geht nun wirklich nicht", um die grenzdebile Dame von der Kinderwerbung mal zu zitieren. Doch das geht, vorallem, wenn man nicht darüber spricht.
Die Frage ist nur mal wieder, ob man den Spatz in der Hand oder die Taube auf dem Dach bevorzugt?! Erschwerend ist, dass die Taube derweil einen Vogel hat und man sich nicht sicher sein kann, ob der Zustand geeignet erscheint für Tauben auf Dächern.
Will Frau einen großen Mann, der gut gebaut ist, aber dafür die Rechtschreibung eines Fünftklässlers der Realschule aufweist, dafür aber sonstige Dienste ausserordenlich gut verrichtet und man sich irgendwie sexuell sehr entschlossen hat, diesen einen auf gar keinen Fall so schnell gehen zu lassen, da man so gesehen, noch nie so viel Spaß im Bett hatte wie jetzt gerade?

Oder, entscheidet man sich für den Spatz, den kleinen niedlichen Fratz, neben dem man sich zwar fühlt wie ein Monster, der einen aber mit Liebe und Schmeicheleien umgarnt und durch Charme, Witz und eine gute Grammatik vieles wett macht, für dass es sich zu Leben lohnt? Zum Beispiel einen gut gebauten Schwanz?

Wunschmodell:
Körper und sexuelle Konstitution von Person A gepaart mit dem Charme und dem Kopf von B.

Ding, Ding, Ding - Jackpot, aber leider unmöglich, und so verteile ich heute Abend, und eben weil mir jetzt danach ist, den Punkt an Person A.

Im Leben lernt man bekanntlich nie aus, und so hat sich schon so manch ein charmanter, intellektuell ansprechender Mann, als Heuchler und intrigantes Miststück herausgestellt, und wenn man beim rein Körperlichen bleibt, muss ich einfach sagen: Da weiss man wenigstens was man bekommt und ist gefeit vor Kindern, Kuchen und Küche, und der festen Absicht, das dies nun die große Liebe des Lebens ist, die man für sich selbst nie hätte vorstellen können, schon aus dem promiskuitiven Gedanken heraus, dass der Mensch eben nicht nur für eine Person gemacht wurde, sondern eben für viele, und so sollte man sich bloß nicht einbilden, dass sich je etwas ändern würde.

In diesem Sinne: Viel Glück + es klappt doch eh nicht.

Salute.

Mittwoch, 23. Mai 2007

Der kleine feine Unterschied.

Musik + Geschmack macht vieles aus.
Den sogenannten viel zitierten kleinen, feinen Unterschied.

Ich weiss nicht, wer sich noch daran erinnern kann, dass THE CLASH neulich ihre

T-shirts für wenig Geld bei H&M verscherbelten. Das könnte ich auch unter Gewissen

Umständen noch hinnehmen.

Dass jedoch 14-jährige Mädels auf eben dieses T-shirt
zusteuern auf dem in grossen
Lettern LONDON CALLING steht, und sie daran rumnesteln und anschliessend die eine
der
beiden total begeistert krakehlt: "Guck ma Nadine, die haben hier T-shirts von den
RAMONES." - das ist einfach untragbar.

Ich kann es nicht hinnehmen und deshalb, sollte jeder einen gewissen

Musikgeschmack haben oder zumindest ein Gefühl für Musik oder.... wissen was auf
seinem T-shirt steht ..... oder etwa nicht?

Ich trage doch schließlich auch kein Beatles T-shirt auf dem "yellowsubmarine"
steht
und ich erzähle, es eins von den Bay City Rollers.




In diesem Sinn, alles Gute Schnute.

Freitag, 18. Mai 2007

Ich saß Birnen essend vorm Apfel, als mir die Mimik aus dem Gesicht rutschte.

Es gibt Sachen, die sollte es nicht geben! ( ähnlich wie die ewig bevorzugten kleinen, niedlichen Menschen, die für alles was sie machen dreimal gelobt werden, weil es ihnen ja scheinbar schwerer gefallen ist etwas zu tun, als einem vom Alter her vergleichbaren, aber körperlich grösseren Menschen.)

Ich habe mich erst drei Monate nach Beendigung meines, scheinbar nutzlosen, Studiums bei Studi VZ, dem allgemein hin als billiger Bumsbörse bekannten Verzeichnis für Jungakademiker angemeldet.
Natürlich musste man mir erst sagen, dass es dort den "Unsichtbarkeitsmodus" gibt. Man möchte ja keine Spuren bei der Spionage hinterlassen, leider kam der Hinweis ein bisschen spät.

Was man dort findet, sind die Utes und Kläuse der Jahrgangsstufen und seit jeher Eckensteher und wurden bereits im Kindergarten wegen des "markanten" Äußeren oder dem Geruch oder einfach wegen ihrer bloßen Anwesenheit diskrimmiert.

Dem stehen-die-super-halligalli-seht-her-ich-habe-nen-golf-5-ein
-dafür-nicht-abgeschlossenes-BWL Studium-und-eine-Freundin-die-mir selbst-beim-pissen-noch einen-bläst-so-doof-ist-die-kerle gegenüber, die jeden noch so unverschneiten Skiurlaub dokumentieren, und ihre "Fresse" in jede Linse halten, und sei es auch nur Linsensuppe.

Was man jedoch stets unlassen sollte ist, verflossene Beziehungsbrocken aufzusuchen und diese auch noch anzusprechen, also schriftlich. Man erlebt sein braunes Wunder. Nein, nicht im politschen Sinn. Braun war der Pulli, den er nach mehr als sieben Jahren von mir zurückerhoffte!
Ich überlegte, was ich ihm antworten sollte.

a) Bist du ein Schwachkopf.

b) Den habe ich bei ebay versetzt.

c) Ich habe mir daraus einen Sack für meine Dreckwäsche genäht.

Ich beließ es bei der Abmahnung, und schrieb ihm, dass ich Altlasten früher oder später entsorgte. Konnte ihm ja schlecht sagen, dass er bereits zwei Monate nach dem Ausscheiden aus unserer Beziehung hätte zur städtischen Deponie gehen sollen.

Daraufhin schrieb er, es würde ihm nichts ausmachen, es "v"iele ihm nur gerade so ein. Wo bei ich wieder beim Thema Studium bin. Vll. sollte man genau, wie für jeden armen Asylsuchenden erstmal einen Rechtschreibetest verlangen. Aber "f"ielleicht, hat er auch, wie "v"rüher auch schon, nur zu "f"iel Veltins getrunken, die schreiben bekannter Weise Frühling auch mit "V".

Fazit: Ich weiss im Endeffekt nicht, welche Aktion blöder war, ihn anzuschreiben, oder die seinige, mich zu fragen, ob ich seine alten, stinkigenden Klamotten (an denen ich natürlich in seiner Vorstellung heute noch schnüffel) wiederhaben könnte.
(Als hätte er die super schwule Glitzerlavalampe noch, die er mal von mir bekommen hat? ) Wer weiss... . Es ist so manch ein Mann baden gegangen und hat sich dann entschieden doch wieder an sein Ufer zurückzurudern - aber SOWAS würde ich ja niemals unterstellen.

Ach ja, der NOFX Pulli ist in guter Gesellschaft von mir gegangen, zusammen mit einem Jazzkantine T-shirt eines anderen.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Wie es ist, wenn das Leben nicht nur hart, sondern auch verdammt ungerecht ist.

Ich bin 25 Jahre alt, habe Abitur und studiert und dachte immer, ich sei gut auf das Leben vorbereitet. Aber man täuscht sich öfter, als man lügt!

Ich habe viel "mitbekommen" in meinem kurzen Leben.
Von unsozialen Gymnasialmitschülern, die markant als schief verstehen, über sexuelle Abenteuer, bei denen der Traumpartner für eine Nacht (man meide studierte Ethnologen) sich im Schlaf mit meiner Hand einen runtegeholt hat.
Es war schon vieles dabei, ganz zu schweigen von enttäuschter Liebe, aber das ist im Moment einfach nicht mein Thema, genau so wenig wie dreckige Eisbärwaisen, die im Berliner Zoo (oder war es Köln?) tausende von sogenannten (armseligen) Patchworkfamilien beglücken. Spätestens wenn der blöde Bär das Stockmaß eines gemeinen Hausschweines erreicht hat, wird er uninteressant und er wird genau wie seine älteren Mitbewohner gelbstichig auf einem betonierten Felsen in der Sonne vor sich hinverschmutzen.

Aber dazu ein anderes Mal.


Das Leben ist nicht gerecht. Jobsuche ist undankbar.

Mein gesamtes Studium und auch darüber hinaus musste ich die bittere Erfahrung machen, dass Menschen Jobs bekommen, die Planung mit "nn" schreiben, und auch sonst nur mit ihrem Augenaufschlag punkten und nicht durch ihre Schlagfertigkeit oder gar ihren Eifer. Allmählich beginnt man nicht nur am eigenen Verstand (und auch an seinem Können, Äußeren, der Eloquenz, der Rechtschreibung, der Haarfarbe, der Körpergröße und seinem stetigen Engagement), sondern auch am Verstand der einstellenden Personen zu zweifeln. Ich halte mich sicher nicht für unfehlbar, schliesslich schrieb ich in der elften Klasse beige auch noch "besch", aber irgendwann im Leben möchte man dieses Gefühl haben und sich selber sagen können:

"Ja, hurra ich habe einen Job bei dem ich keine festen Arbeitszeiten habe und sage und schreibe mit knapp 1000 € Netto nach Hause gehe und eigentlich behandelt werde wie ein Langzeitprakitkant!".

Vielleicht hat man es im Leben leichter, wenn man klein und dumm ist. Stand nicht neulich in einem Jugendmagazin ein Bericht mit dem Titel "Wir machen es den schönen Menschen leicht - das muss nicht sein?".
Sobald es möglich ist, lasse ich mir zehn Zentimeter aus den Ober- und den Unterschenkeln schneiden und mir die Nase zertrümmern, um mir anschliessend die Haut soweit aus dem Gesicht zu straffen bis ich sie mir hinter dem Kopf per Druckknopf wieder zusammenstecken kann, dann schiebe ich mir eine Bockwurst an die Stelle der Oberlippe und nenne mich anschliessend Elke Ohoven. Meine Mutter ist dann Klatschreporterin und auch mein Lebensweg ist damit geebnet. Ich werde "Moderatorin" auf einem Nachtkanal und beschalle die Nation mit: "Gleich kommt er der Hotbutton.".
Dann nehme ich mir den behuteten Speichelschlecker Rogér Cicero zum Mann und lasse mich jeden morgen mit "Frauen regiern´die Welt" wecken, bis ich merke, dass das mit dem "Eurograndprix de la chansons eurovision", der ja eigentlich "Grandprix des balkans de la chansons" heissen sollte, nicht geklappt hat. Daraufhin verscherbel ich ihn an Ralf Siegel und mache mir weiterhin ein schönes Leben bis ich wegen wiederholtem Fahrens ohne Führerschein in den Knast komme.

Fazit:

Wenn ich mich geordnet habe, werde ich mich wieder melden, aber erstmal schreibe ich morgen Bewerbungen an hoffentlich die Menschen die mich zu schätzen wissen.

A bien tôt, je vous embrasse. ELKE SCHENKEL.

Freitag, 4. Mai 2007

"Scheisse in der Lampenschale gibt gedämpftes Licht im Saale"

So hielt es meine werte Oma, so eröffne ich heute feierlich meinen Blog.

A bientôt, je vous embrasse! Elke

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...Schnippchen schlagen ist wohl der beste Ausdruck...
Elke Schenkel - 27. Jan, 00:41

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